
Fauna
Die Hochlandrinder und Bruderhähne werden extensiv und naturnah gehalten. Sie verbringen so viel Zeit wie möglich auf der Weide.

Schottische Hochlandrinder
Die zotteligen schottischen Hochlandrinder sind für unseren Betrieb ideal, da sie das Futter von unseren Ökoflächen besonders gut verwerten. Sie verbringen 150 bis 180 Tage im Jahr auf den Heimweiden und den Fläscher Alpen. Die Kälber weiden auf dem Fläscherberg, während die Jährlinge und die Rinder die Fläscher Alp Sarina beweiden. Unsere Rinder sind zufrieden mit Gras, Wasser und Heu. Durch die extensive Haltung wachsen die Tiere langsamer, das Fleisch wird fein faseriger und der Geschmack intensiver.
Eine würdevolle Haltung beinhaltet auch eine stressfreie Schlachtung. Dies liegt uns besonders am Herzen, weshalb wir uns für die Hofschlachtung entschieden haben. Nach dem Schuss in der vertrauten Umgebung transportieren wir das Tier nach Jenins, wo es sofort weiterverarbeitet wird, bevor das Fleisch vier Wochen lang reifen kann. Das Fleisch unserer 2- bis 3-jährigen Tiere vermarkten wir direkt an Privatpersonen und in die Gastronomie.
Bruderhähne
Während die Kühe auf der Alp sind, wird der Kuhstall zum Güggelstall. In der beheizten Kükenstube verbringen die Eintagsküken die ersten 21 Tage ihres Lebens. Danach ziehen sie in den umgebauten Kuhstall um. Geschützt vor Raubtieren verbringen sie dort bis zum 84. Tag ihr Leben im Stall und auf der Weide.
Täglicher Auslauf von frühmorgens bis zum Sonnenuntergang ist selbstverständlich. In völliger Dunkelheit werden die Hähne zum Schlachthof gebracht. Die Firma Gallina in Landquart zerlegt die Tiere für uns, so dass wir sie anschliessend im Hofladen verkaufen können.

Ausserdem…
...leben etwa 15 Hühner auf dem Hof, die Eier für den Hofladen und unser kleines Hühnerabo legen.
...sind auch ein paar Ziegen auf dem Hof, die unsere Kleinstflächen pflegen.
